Freitag, 28. Februar 2014

4. Woche

4.       Woche 24.02.-28.02.2014

Nun ist auch schon meine vierte Woche hier im Bildungsbüro zu Ende. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht!

Beim Jour Fixe am Montag durfte ich diese Woche meine insgesamt 7 Entwürfe präsentieren. Die Ideen haben meinen Kollegen gut gefallen :). Nun darf sich jeder nochmals Gedanken darüber machen und seinen persönlichen Favoriten aussuchen bzw. Veränderungsvorschläge anbringen.  Zusätzlich werde ich bei Gelegenheit noch weitere Ideen sammeln und aufs Papier bzw. in die Power Point Präsentation bringen.

Insgesamt beschäftigte ich mich diese Woche viel mit dem Marketing für das Schulnavi und der Bildungsregion.
Die Idee mit den Streichholzschachteln und den Pfefferminzbonbons habe ich dafür weiterentwickelt. Für die Streichholzschachtel möchte ich heute noch einen Prototyp basteln.
Auch bei den Präsentationsmappen habe ich meiner Kreativität freien Lauf gelassen und 3 Prototypen gebastelt.
Die kreative Arbeit macht mir hier ganz besonders viel Spaß :-).

Um das Schulnavi in den Schulen bekannt zu machen, habe ich sowohl für die Werkreal- und Realschulen als auch für die Gymnasien ein Aufgabenblatt  und ein Feedbackbogen gestaltet. Damit wir dieses Projekt an den Schulen durchführen können, habe ich einen Brief an die Schulleiter aufgesetzt.

Leider kam das Treffen mit Herr Jaudas vom Kreismedienzentrum krankheitsbedingt nicht zustande. Ich werde euch aber berichten, sobald wir das Treffen nachgeholt haben.

Montag, 24. Februar 2014

3. Woche

3.   Woche 17.02.–21.02.2014

Die 3. Woche startete, wie jeder Montag, mit einem gemeinsamen Jour Fixe, wo alle Erfahrungen, Arbeitsschritte und der aktuelle Stand ausgetauscht werden.

Diese Woche bekam ich die Aufgabe, mir eine neue Werbung für das Schulnavi zu überlegen. Lorenz hatte hierfür die Idee, dass ich an eine Schule könnte um dort einen Usability Test durchzuführen. Ich machte mich also gleich an die Arbeit und überlegte mir ein Konzept für eine derartige Veranstaltung. Zusätzlich kamen wir auf die Idee, Streichholzschachteln bedrucken zu lassen, da dies allerdings etwas kritisch für Jugendliche ist, überlegte ich mir, dass man auch Döschen mit Minzbonbons als Werbemittel verwenden könnte. Außerdem kam mir die Idee, eine Werbekarte für das Schulnavi zu gestalten. Meiner Meinung nach sind Werbekarten effektivere Werbemittel als Flyer, da sie bei guter Gestaltung mehr ins Auge fallen können und eher aufbewahrt werden.

Nachdem ich beim Jour Fixe den Werbebanner vorgestellt hatte, sollte ich nochmals weitere 6 Banner gestalten, damit man mehrere Möglichkeiten zur Auswahl habe. Die Gestaltung der Banner bereitete mir sehr viel Spaß. So konnte ich mich völlig frei kreativ austoben :).

Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag stand außerdem noch die Bildungsmesse an, wobei wir am Mittwoch erst den Stand des Landratsamts und der beruflichen Schulen aufgebaut haben. Am Donnerstag und Freitag haben wir dann jeweils für ein paar Stunden Werbung für das Schulnavi gemacht und Flyer verteilt.
 
Nebenbei starteten wir diese Woche außerdem ein neues Projekt. Da Melanie und mir der Vortrag am letzten Dienstag mit Prof. Dr. Kerres in Stuttgart sehr gut gefallen hat, wollen wir eine ähnliche Veranstaltung im Landkreis Ravensburg in Kooperation mit dem Kreismedienzentrum planen. Dafür haben wir Hr. Jaudas informiert und nächste Woche zu uns eingeladen. Das Projekt interessiert mich persönlich sehr, da das als Thema an der Veranstaltung Medienpädagogik und das Lernen mit Medien behandelt werden sollen. Ich bin deshalb sehr gespannt, was ich Euch nächste Woche darüber berichten kann.

Freitag, 14. Februar 2014

2. Woche


2. Woche 10.02.-14.02.2014

Die zweite Woche fing sehr spannend für mich an. Am Montag bekam ich zunächst eine kleine Einführung von meiner Kollegin Geli in das Cobra Adress Programm, indem die Kontaktadressen des Bildungsbüros verwaltet werden, was sehr viele sind. Das Programm ermöglicht es, E-Mails an einen zuvor definierten Personenkreis zu senden. Hier können also gezielt Gruppen ausgewählt werden. Das Programm stellt eine große Erleichterung von Verwaltungsabläufen dar.

Eine kleine Herausforderung kam mit der folgenden Aufgabe auf mich zu. Das Bildungsbüro möchte zukünftig noch mehr Werbung in eigener Sache machen und denkt deshalb über die Gestaltung eines Werbebanners nach. Ich bekam deshalb die Aufgabe, diesen zu konzipieren und gestalten sowie passende Angebote einzuholen. Nachdem ich mich mit einigen Anbieter in Verbindung gesetzt hatte, ließ ich meiner Kreativität freien Lauf und machte mich an die Gestaltung. Da das Bildungsbüro derzeit bemalte Steine mit dem Schriftzug „Gemeinsam bringen wir den Stein ins Rollen“ zu Werbezwecken verteilt, habe ich mir überlegt, diese auf dem Banner zu integrieren. Super Ideen gab mir dabei auch Geli.

Am Dienstag war für mich ein ganz besonderer Tag. Gemeinsam mit Melanie durfte ich auf die Kindermedienland Tagung des LMZ Stuttgart. Besonders beeindruckt hat mich dabei der Vortrag von Prof. Dr. Michael Kerres der Universität Duisburg-Essen. Der Name des Professors sowie einige Texte von ihm waren mir bereits aus einigen Vorlesungen in meinem Studium bekannt. Kerres hielt seinen Vortrag über das Thema „Lernen mit digitalen Medien- Mit welchen Medien?“. Er erklärte, dass man mit Medien anders lernt aber nicht besser. Das Lernen ist aber flexibler und schneller. Beim Thema Medien in Schulen ist er der Meinung, dass Schulen ein pädagogisches Konzept hinter der Medienintegration in den Unterricht setzen sollten. Dazu nannte er zwei Beispiele:

1.      Bring your own device: Jeder Schüler kann seine eigenen Geräte mitbringen und hat daher auch seine eigene Lernumgebung, so entsteht eine Vielseitigkeit in der Medienumgebung. Nachteile ergeben sich durch ein mögliches Chaos, dass durch die Vielfalt entstehen könnte.

2.     Vorkonfigurierte PCs an der Schule: Jeder Schüler arbeitet so unter denselben Voraussetzungen und benutzt die gleiche Hard- und Software. So arbeiten alle mit dem gleichen Betriebssystem.

Ein weiterer Vortrag wurde von Prof. Dr. Jantke vom Fraunhofer Institut in Illmenau gehalten. Jantke sagt, dass die Mediennutzung bzw. welche Medien eingesetzt werden sehr stark altersabhängig ist. Beispielsweise schauen jüngere deutlich mehr Fern, was sich mit dem Alter zur deutlich höheren Internetnutzung ändert. Jantkes Forschungsschwerpunkt ist das Game-Based-Learning. Hier ist er der Meinung, dass die Wirkung von Medien nur dann vorhanden ist, wenn sich der Nutzer auch wirklich darauf einlässt.

Mittags konnten dann Fachforen ausgewählt werden. Ich entschied mich für das Forum „Digital lernen und kommunizieren“. Hier stellten Mitarbeiter des LMZ unterschiedliche Möglichkeiten und Methoden des Online Lernens, bzw. des Lernens am Computer vor. Im Mittelpunkt stand dabei die Mediathek „Sesam“, in der sich Lehrer Unterrichtsmaterialien besorgen können.

Am Mittwoch habe ich dann die restlichen Adressen der Kindergärten sowie deren Betreuungsformen überprüft. Außerdem sollte ich Mappen für Tagungen und Konferenzen organisieren. Die Mappen sollen dann mit dem Logo der Bildungsregion bedruckt werden.

Am Donnerstag durfte ich mit meinem Kollegen Jürgen auf eine Tagung an die PH Weingarten. Das Thema lautete „Demografischer Wandel und (Aus)Bildung – Eine Forschungsfrage auf dem Prüfstand. Stichpunktartig möchte ich die wichtigsten Erkenntnisse des Tages nun nennen:

·         Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe geht zurück

·         Das Alter der Ausbildungsabschlüsse ist sehr stark gestiegen

·         Folgende Probleme erschweren die Berufswahl: fehlende Ausbildungsreife, fehlende Orientierung, Freizeitorientierung, Besuch von weiterführenden Schulen verhindert schnellen Einstieg in den Beruf, Migrationshintergrund

·         4 zentrale Aufgaben, die zukünftig auf (Aus)Bildungsbegleiter zukommen: qualifizieren, partizipieren, binden und konsumieren

·         Eine wichtige Rolle spielen dabei die individuelle Entwicklung und die gesellschaftliche Einbindung

·         Gymnasiasten weisen einen deutlich längeren Ausbildungsweg und mehr Zweitausbildungen auf als Real-, oder Hauptschüler

·         Gute Noten garantieren keine erfolgreiche Berufswahl

Mit dem heutigen Freitag endet nun auch schon die zweite Woche meines sehr informativen, vielseitigen und interessanten Praktikums.

1. Woche



1. Woche 3.2.-7.2.14

Herzlich Willkommen zu meinem Blog!

Auf diesem Blog möchte ich die nächsten 12 Wochen über mein Praktikum im Regionalen Bildungsbüro in Ravensburg berichten.

Mit dem heutigen Tag hat bereits schon die zweite Woche meines Praktikums begonnen. Alles in allem hatte ich eine wirklich schöne erste Woche :).
Am Montag fing mein Tag um 8 Uhr an. Nachdem mir mein Chef, Lorenz zunächst das Bildungsbüro und den 5. Stock des Landratsamts gezeigt hatte, bekam ich eine Einführung in die EDV, wo mir die wichtigsten Basics über Microsoft Office beigebracht wurden.

Nachdem ich meine netten Kollegen kennenlernen durfte, startete ich meine Arbeit im Regionalen Bildungsbüro. Zunächst bekam ich von meiner Kollegin Melanie die Aufgabe, alle Schulen und Kindertagesstätten auf dem Schulnavi und dem Bildungportal zu überprüfen. Hier recherchierte ich, ob sich an den Schulen insbesondere die Schulleitung verändert hatte. Eine besondere Herausforderung waren dabei die Gemeinschaftsschulen, da es hier viele Änderungen gab.

Ein weiteres größeres Projekt in der ersten Woche war es, einen neuen Menüpunkt auf der Homepage www.bildungsportal-ravensburg.de „Kulturelle Bildung“ zu konzipieren und umzusetzen. Dabei sollen vor allem Lehrer und Schüler einen Überblick über Bildungsangebot außerhalb der Schule bekommen und sich über Angebote im Landkreis Ravensburg informieren können. Nach langer Recherche kam ich zu folgender Gliederung:


·         Museen

·         Schlösser und Burgen

·         Theater

·         Kunst und Musik

·         Natur, Umwelt und Klima

·         Gedenkstätten und Denkmäler

·         Medien

·         Sprachen

Zu dieser Idee wollen wir nun Dr. Eiden vom Kultur- und Archivamt ins Boot holen um diese Seite so ausführlich und vollständig wie möglich zu gestalten. Um hier einen möglichst guten Überblick zu bekommen, haben wir auf der Webseite außerdem ein neues Drop-Down-Menü eingesetzt. Dieses haben wir nicht nur unter dem Menüpunkt „Kulturelle Bildung“ sondern auch bei den Beratungsstellen (siehe Screenshot 1) eingeführt. So wird die Suche deutlich erleichtert und kann effizienter gestaltet werden.


Screenshot 1: www.bildungsportal-ravensburg.de ; Beratungsstellen mit neuem Jalousie Effekt